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Hypertext-Dateien (HTML-Seiten) eignen sich dazu, Texte und multimediale Elemente darzustellen und kontextbezogen miteinander zu verknüpfen. HTML-Seiten werden mit Hilfe von Internet-Browsern wie z.B. "Internet Explorer" oder "Firefox" optisch (und ggf. auch akustisch) verfügbar gemacht. HTML-Seiten können - wenn man mit der HTML-Syntax vertraut ist - mit jedem beliebigen Text-Editor erstellt werden. Möglichkeiten umfangreiche Sets von HTML-Seiten zu erzeugen bieten einfach zu bedienende Autorenwerkzeuge wie z.B. Lectora oder Mediator. Bei sehr umfangreichen Lerneinheiten bietet es sich auch an, diese über das "Content Management System" der FU zu publizieren.
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Mit Rich Media bezeichnet man Inhalte, die optisch und akustisch durch Video, Audio und Animationen angereichert wurden. Insbesondere die Kombination (häufig auch als "rapid e-Learning" bezeichnet) von Video und PowerPoint-Folien ermöglicht z.B. die multimediale Abbildung einer Vorlesung im Internet. Derartige Lösungen ermöglichen es den Studierenden jederzeit, gezielt einzelne Abschnitte einer Vorlesung abzurufen. Zur Erstellung entsprechender Medien sind spezielle Autorenwerkzeuge erforderlich, die an der FU bisher nur vereinzelt im Einsatz sind. Der Einsatz dieser Medien macht den Betrieb eines Streaming-Servers erforderlich. Dieser stellt sicher, das auch eine große Anzahl von Studierenden auf entsprechende Angebote zugreifen kann.
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Animationen sind aus einzelnen Bildern (Grafiken, Fotos etc) zusammengesetzte Bewegungsabläufe die beim Betrachter die Illusion einer Bewegung hervorrufen. In der Lehre dienen sie im allgemeinen zur Veranschaulichung von komplexen Sachverhalten. Für die Erstellung von Animationen hat sich in den letzten Jahren die Software "Flash" als Standardwerkzeug etabliert. Haben Sie keine Kenntnisse in Flash, dann lassen sich anspruchsvolle Animationen auch mit dem vergleichsweise leicht zu handhabenden Autorenwerkzeug Mediator erstellen.
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Simulationen dienen der Analyse komplexer und dynamischer Systeme. Realisierungen im Internet basieren häufig auf Animationen, die mit Interaktivität versehen sind. Die Studierenden können hier Einfluss nehmen auf spezifische Kenngrößen oder System-Faktoren ohne in der Realität irgendwelchen Schaden anzurichten. Die Erstellung von Simulationen ist vergleichsweise aufwendig und erfordert einiges Expertenwissen.
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Audio-Dateien von Vorlesungen können als Hörbuch im mp3-Format zum Download bereitgestellt werden, so dass Studierende z.B. auch unterwegs oder auf Reisen den Lehrstoff aufnehmen können. Die Erstellung von Audio-Dateien lässt sich entweder durch Abspeichern der Audio-Spur eines Videomittschnitts oder durch direkte Aufzeichnung mittels portabler Audio-Aufzeichnungsgeräte realisieren. Die digitale Bearbeitung der Audiofiles erfolgt mit gängigen Soundeditoren wie z.B."Wavelab". Wenn Audio-Dateien ausschließlich zum Download bereitgestellt werden, ist der Betrieb eines Streaming-Servers nicht erforderlich.
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Für die Erarbeitung des Lehrstoffes ist eine Printversion unerlässlich, da hier die Studierenden tatsächlich Zeit- und Ortsunabhängig mit dem Lerhrstoff umgehen können. Als Standard hat sich das PDF-Format (Acrobat) etabliert. Bei umfangreichen Dokumenten ist es ratsam, den Lernenden die Lesezeichen-Funktion von Acrobat verfügbar zu machen, die hilft das Dokument - vor einem Ausdruck - inhaltlich in seiner Gesamtheit zu überschauen.
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Lernkontrollen werden in der mediengestützten Lehre überwiegend zur Selbsteinschätzung der Studierenden eingesetzt. Sowohl das Learning Management System Blackboard als auch das Autorenwerkzeug Lectora bieten die Möglichkeit, Lernkontrollen zu erstellen, die Studierenden Feedback geben über ihren Lernerfolg. Zertifizierbare Online-Prüfungen, die weit über den Status "Selbsteinschätzung" hinaus gehen sind heute organisatorisch und technologisch allerdings noch sehr aufwendig.
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